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  • Das Präventionsprojekt
    "SchleuderDRAMA"



  • Die gemeinsame Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas!" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR)

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  • Hilfe-Inseln für Kinder

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  • Kriminalpräventionsprojekt gegen den „Enkeltrick“ im Kreis Bergstraße
    Polizeipräsidium Südhessen, Verein Bürger und Polizei e.V. und Sparkasse Starkenburg stellten Präventionsmaßnahme vor

    In zunehmendem Maß werden ältere Menschen Opfer von Betrügern. Eine ihrer Maschen ist der sogenannte „Enkeltrick“, bei dem sich fremde Personen am Telefon als Verwandte und Bekannte ausgeben und um meist recht hohe Geldbeträge bitten. Im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Sparkasse Starkenburg in Viernheim informierten Polizeipräsident Gosbert Dölger und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Starkenburg, Manfred Reiner, über die gemeinsame Initiative des Polizeipräsidiums Südhessen, der Sparkasse Starkenburg und des Vereins Bürger und Polizei e.V. gegen die Betrugsmasche "Enkeltrick". Für den Schutz der Kunden wurde eine sparkasseninterne Checkliste erstellt, auf der die typischen Warnsignale für einen versuchten Enkeltrick zu finden sind. Das Ziel der neuen Präventionsmaßnahme ist, der steigenden Zahl an "Enkeltricks" entgegenwirken.

    Checkliste vor dem Geldabheben

    Mit einem kleinen Fragebogen soll in Verdachtsfällen großer Schaden vermieden werden. "Sind sie in der Bank oder Sparkasse, weil ein Verwandter sie telefonisch um Geld gebeten hat? Schilderte der Anrufer finanzielle Nöte? Benötigt der Anrufer sofort Ihre Hilfe/Ihr gesamtes Erspartes? Kann der Anrufer nicht persönlich zu ihnen nach Hause kommen?" Wenn nur eine dieser vier Fragen mit Ja beantwortet wird, sollte man eine vertrauenswürdige Person einschalten.

    „Die letzte Chance“

    „Die letzte Chance den Enkeltrick zu verhindern, liegt bei den Mitarbeitern der Kreditinstitute. Nur sie können bei Bedenken die Kunden nochmals auf die Situation aufmerksam machen und ansprechen“, sagte Polizeipräsident Gosbert Dölger vom Polizeipräsidium Südhessen bei der Pressekonferenz. Im Kreis Bergstraße gibt es jährlich rund 30 Fälle, bei denen versucht wird, den Enkeltrick anzuwenden. Vollendet werden allerdings nur eins bis drei. Durch die Dunkelziffer schätzt Peter Hoffmann, Jugendkoordinator der Polizeidirektion Bergstraße und Vorstandsmitglied des Vereins Bürger und Polizei, die Anzahl der Betroffenen aber wesentlich höher ein. "Der Verein Bürger und Polizei e.V. hat sich bisher hauptsächlich um Aufklärung von Kindern und Jugendlichen gekümmert, aber auch die Senioren sind oft gefährdet."

    „Hohe Dunkelziffer“

    "Es gibt aber sicher noch eine hohe Dunkelziffer. Gerade wenn der Trick funktionierte, ist bei den Betroffenen die Scham so groß, dass sie auf eine Anzeige verzichten", vermutet Polizeihauptkommissar Hans-Peter Kleinhanß von der polizeilichen Beratungsstelle deutlich mehr Straftaten.

    „Kunden sensibilisieren“

    „Wir möchten unsere älteren Kunden mit dieser Präventionsmaßnahme sensibilisieren, um sie vor Vermögensverlusten zu schützen. Deswegen haben wir die Anregung des Vereins Bürger und Polizei, bei diesem Thema zu kooperieren, sehr begrüßt. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig auf diese Vorkommnisse hingewiesen, entsprechend zu reagieren. Meistens kennen die Kundenberater ihre Kunden, so dass Unregelmäßigkeiten bei der Geldabhebung oft auffallen. Sollten die Mitarbeiter einen Verdacht haben, dann gibt es einen Zettel, auf dem vier Fragen stehen. Sobald eine Frage mit „Ja“ beantwortet wird, dann sollten Kunden mit einer vertrauten Person über das Geldgeschäft sprechen“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Starkenburg Manfred Rheiner.